Klassifikationsübergreifende Einordnung von Unternehmen

Unter dem Begriff Cluster Mapping wird ein klassifikationsübergreifendes Zuordnungssystem verstanden, das für eine signifikante Anzahl börsennotierter Unternehmen strukturierte Mappings zwischen den wichtigsten internationalen Branchenklassifikationen bereitstellt. Für jedes erfasste Unternehmen liegen dabei parallele Einordnungen nach gängigen Standards wie GICS, ICB, NAICS und SIC vor; je nach Datenverfügbarkeit können weitere Taxonomien ergänzt werden. 

Dieses Mapping ermöglicht es, Informationen zu einem Unternehmen kontextübergreifend konsistent darzustellen – unabhängig davon, welches Klassifikationssystem in einem bestimmten Analyse-, Daten- oder Nutzungskontext zugrunde gelegt wird. Unterschiede zwischen den Systemen werden dabei nicht nivelliert, sondern transparent nebeneinandergestellt. 

Ergänzend zu den etablierten Benchmarks fließt eine proprietär entwickelte Themefolio-Segmentierung ein. Diese ordnet Unternehmen thematischen Zusammenhängen zu, die sich nicht ausschließlich aus formalen Branchenzugehörigkeiten ableiten lassen, sondern operative Schwerpunkte, technologische Schnittmengen oder strukturelle Gemeinsamkeiten berücksichtigen. 

Ein praktisches Beispiel hierfür ist das Termsheet zur Apple-Aktie, in dem die parallelen Klassifizierungen sowie die thematische Einordnung gebündelt dargestellt werden. Auf diese Weise entsteht ein mehrdimensionales Unternehmensprofil, das sowohl klassische Sektorlogiken als auch thematische Perspektiven abbildet.

Cluster Mapping schafft keine neue Klassifikation, sondern eine strukturierte Übersetzung zwischen bestehenden Systemen. Damit wird nachvollziehbar, warum ein Unternehmen je nach Datenquelle unterschiedlich eingeordnet erscheint – und wie diese Perspektiven sinnvoll zusammengeführt werden können.